
Die Zunft der Schneider, Tuchscherer und Gewerbsleute der Stadt Zug
- Zunftherberge
- City Hotel Ochsen (Zunfttafel)
- Zunftbuch
- Ueli Ess, Die Zunft der Schneider, Tuchscherer und Gewerbsleute der Stadt Zug im Wandel der Zeit, Kalt-Zehnder-Druck, Zug 1994
- Website
- www.schneiderzunft.ch
Die Schneiderzunft ist gemäss Zunftbrief vom 3. Oktober 1408 die älteste der heute noch bestehenden 5 Zuger Zünfte. Sie hat die Wirren der Zeit erstaunlich gut gemeistert und sich immer wieder den Zeitverhältnissen angepasst.
Heute verfolgt sie den Zweck, «die bodenständigen Überlieferungen unserer Vorfahren hochzuhalten, den bürgerlichen Gemeinsinn zu fördern und edle, gesellige Unterhaltung zu pflegen.» In einer Statutenrevision legten die Zünfter die Mitgliederzahl bei maximal 50 fest.
Vor der eigentlichen Stadtgründung dürften sowohl die bäuerlichen Anwohner um das frühmittelalterliche Gotteshaus St. Michael als auch die Fischerleute in der Seeliken noch keine Handwerksorganisationen gebildet haben. Im Jahre 1092 erscheint zum ersten Mal der Name «ziuge», d. h. Fischzug, und weist auf eine Örtlichkeit mit reichem Fischfang hin; daraus wohl entwickelte sich der Name unseres Städtchens Zug.





